01 April 2026

Zukunft des Mitteldeutschen Stoffverbunds – CCU und CCS gewinnen an Bedeutung

Der Mitteldeutsche Stoffverbund steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Mit der Schließung des Steamcrackers in Böhlen bis 2027 und dem Wegfall wichtiger Wertschöpfungsketten wächst der Handlungsdruck für die Chemieindustrie der Region.


Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Technologien zur CO₂-Nutzung und -Speicherung (CCU/CCS) entscheidend sein werden, um die Versorgung mit wichtigen chemischen Grundstoffen langfristig zu sichern. Besonders die Herstellung von e-Methanol aus CO₂ und grünem Wasserstoff bietet das Potenzial, bestehende Produktionsketten klimafreundlich weiterzuführen.

Voraussetzung für den erfolgreichen Markthochlauf sind jedoch erhebliche Investitionen in Wasserstoff-, CO₂- und Energieinfrastrukturen. Gelingt dieser Ausbau, kann sich der Mitteldeutsche Stoffverbund als Modellregion für industrielle Defossilisierung und nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft positionieren.

Zur Studie